| KULTUR- UND FREIZEITANGEBOT |
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Umgebung von Castellammare |
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| Castellammare liegt in der westlichen
Provinz Trapani, die reich ist an antiken Sehenswürdigkeiten aus
der Zeit der Phönizier, Griechen und Elymer. Dazu gehören Segesta,
Selinunte, Erice, Mozia, Marsala und vieles mehr. Auf der anderen Seite liegt Palermo (ca. 45 Minuten entfernt), das vor allem durch seine arabisch-normannischen Baudenkmäler besticht. |
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| Strände in der Umgebung | ||
Der Hafen selbst verfügt über
einen kleinen Sandstrand. Etwas östlich des Ortes gelangt man in
ca. 15 Minuten zu Fuß und 5 Minuten mit dem Pkw zu kilometer langen
Sandstränden. In den Sommermonaten gibt es hier neben öffentlichen
Stränden eine Reihe von privaten Badeanstalten mit Liegestühlen
und Sonnenschirmen. Im Frühjahr und Herbst ideal für stundenlange
Strandspaziergänge! |
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| Wandergebiete | ||
| Zwischen Castellammare und San Vito lo Capo, also nördlich des Ortes, erstreckt sich Siziliens ältestes Naturschutzgebiet, der Parco dello Zingaro. Man fährt mit dem Auto Richtung Scopello bis zum Südeingang des Parks. Von hier aus geht es zu Fuß in das Gebiet. Es ist ideal für stundenlange Wanderungen und zum Baden, denn innerhalb des Parks liegen mehrere kleine Badebuchten mit smaragdblauem Wasser. Die malerische Aussicht auf den Golf von Castellammare und die interessante Flora (im Frühjahr) machen die Wanderungen hier zu einem großen Erlebnis! | ||
| Restaurants, Pizzerie und Kneipen in Castellammare | ||
| L'approdo | Fischlokal und Pizzeria | |
| La Duchessa | Pizzeria | |
| Skipper | Bar links am Hafen | |
| Vogue | Bar rechts am Hafen, Treffpunkt junger Leute am Abend | |
| Thermalanlagen in der Umgebung von Castellammare | ||
| In ca. 10-15 Minuten Entfernung liegen
zwei Thermalbäder, die beide mit dem gleichen sulfurhaltigen Wasser
(Temperatur im Bad bei ca. 37 ° C) gespeist werden. Terme Gorga: Die einfache Anlage ist ganzjährig geöffnet (täglich bis ca. 23 Uhr). Sie verfügt über ein Schwimmbecken und ein kleines Becken, in dem die Temperatur noch höher ist. Zu erreichen ist die Therme über die Autobahn A 29 Richtung Trapani. Von der Autobahnauffahrt Castellammare fährt man nur bis zur nächsten Ausfahrt. An der T-Kreuzung geht es nach rechts, unter der Bundesstraße durch, dann den Hinweisschildern nach. Terme Segestane: Nimmt man statt Autobahn die alte Bundesstraße nach Segesta, kommt man nach mehreren Kilometern automatisch an dieser Thermenanlage vorbei (links unterhalb der Straße). |
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| Das antike Segesta, Tempel und Theater | ||
| Das antike Segesta erreicht man über die Autobahn Palermo-Trapani (A29 und A 29 dir.) in ca. 15 Minuten. Die ehemalige Stadt der Elymer (aus der Gegen von Troja stammend) zeichnet sich durch sein griechisches Theater oben auf dem Monte Barbara aus, von wo aus man eine wunderbare Aussicht über die Hügellandschaft bis hin zum Golf von Castellammare genießen kann. Unterhalb der Akropolis liegt einer der best erhaltenen dorischen Tempel zwischen Hügeln eingebettet. | ||
| Selinunte, Prunksucht der Griechen! | ||
| Selinunte war einst einer der blühendsten griechischen Stadtstaaten an der Südwestküste Siziliens. Man erreicht den archäologischen Park über die A29, die von Alcamo Richtung Castelvetrano verläuft. Die Fahrtdauer beträgt ca. 40 Minuten. Das enorm große Gebiet lädt zu einem ausgiebigen Spaziergang von einem Tempel zum anderen ein. Hoch über dem türkisfarbenen Meer thronen hier die rekonstruierten Tempel der Alten Griechen! Die Sandstrände von Selinunte laden in den wärmeren Monaten zum anschließenden Bad ein! In Marinella di Selinunte, unterhalb der Tempel und direkt am Meer, kann man zudem sehr gut Fisch essen! | ||
| Erice, hoch oben! | ||
| Der malerische Bergort liegt auf ca. 700 m Höhe, unmittelbar oberhalb von Trapani. Allein wegen des Blickes auf die egadischen Inseln im Westen, die Salinen südlich von Trapani oder den bizzarren Küstenabschnitt Richtung San Vito machen einen Ausflug dort hinauf lohnenswert – vorausgesetzt Erice hüllt sich nicht geheimnisvoll in Nebel! Aber sollte letzteres vorkommen, kann man sich bei köstlichem Mandelgebäck bei Michele in der Bar Tulipano oder bei Maria „trösten“! | ||
| Die phönizische Insel Mozia | ||
| Die phönizische Insel Mozia liegt vor der Küste von Marsala. Sie wurde Anfang des 20. Jahrhunderts vom englischen Hobbyarchäologen gekauft und ist bis heute in Privatbesitz. Von den Salinen von Marsala setzt man mit einem kleinen Boot über und kann dann über die absolut flache und relativ kleine Insel schlendern und die bisher ausgegrabenen archäologischen Funde begutachten. In dem kleinen Museum wird man von einer der interessantesten Skulptur der phönizischen Epoche erwartet! | ||
| Marsala, Stadt des verführerischen Dessertweins | ||
| In unmittelbarer Reichweite liegt Marsala, dessen gleichnamiger Desserwein weltberühmt ist. Ausgelöst durch einen Engländer begann hier im späten 18. Jahrhundert die Marsala-Produktion, die dem Städtchen zu viel Reichtum verhalf. Das überschaubare archäologische Museum an der Uferstraße ist für die Überreste eines phönizischen Schiffs bekannt. Ein Spaziergang durch die schöne Altstadt von Marsala, denn hier wurden in den vergangenen Jahren zahlreiche Paläste und Kirchen saniert. | ||
| Mazara del Vallo, Faszination einst versunkener Schätze | ||
| 20 km von Marsala entfernt liegt Mazara del Vallo mit einer der größten Fischfangflotten Italiens. Das vor kurzem eröffnete Museum für Meeresarchäologie gleich in der Nähe des Hafens rechtfertigt einen Abstecher in das kleine Städtchen. Im Zentrum des Museums, das in einer ehemaligen Kirche untergebracht ist, steht der vor der Küste Mazaras gefundene tanzende Satyr, eine der wichtigsten und beeindruckendsten Skulpturen des griechischen Helenismus. | ||
| Hauptstadt Palermo und Mosaiken von Monreale | ||
| Die faszinierende Stadt Palermo ist
mit seinen rund 700.000 Einwohnern die größte Stadt Siziliens.
Bis heute ist ihre orientalische Vergangenheit spürbar. In den 1990er
Jahren erlebte Palermo Dank des damaligen Bürgermeisters, Leoluca
Orlando, seinen „Frühling“ und gehört seitdem wieder
den Bürgern. Äußerst spannend sind Spaziergänge durch
die Altstadtviertel um die sogenannten Quattro Canti. Zahlreiche barocke
Adelspaläste wurden bereits saniert, das Teatro Massimo, eines der
größten Opernhäuser lädt wieder zahlreiche Besucher
zu musikalischen Ereignissen ein. Zu den besonderen Sehenswürdigkeiten zählen vor allem die Kunstwerke aus arabisch-normannischer Zeit. Dazu gehören die Cappella Palatina im Normannenpalast, San Giovanni degli Eremiti, die kleine Kirche La Martorana, San Cataldo und das Jadgschloß La Zisa. Das Highlight dieser Epoche liegt oberhalb von Palermo in Monreale. Die vollkommen mit byzantinischen Mosaiken ausgestattete Kathedrale gleicht einem mittelalterlichen Comique und der bezaubernde Kreuzgang gleicht dem Paradies auf Erden. Wer dagegen lieber shoppen geht, kommt in Palermo auch auf seine Kosten: die edlen Boutiquen liegen im Bereich der Via della Libertà, billiger wird es dagegen Richtung Via Maqueda und in der Via Roma. Für Marktliebhaber gibt es mehrere Gelegenheiten, die traditionelle Vuccerie, der volkstümliche Ballarò und der nahezu orientalisch wirkende Capo, wo es einfach alles gibt! |
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